SommerNachtTräume - William Shakespeares

eine eigene Übersetzung der tollhaus theater compagnie

Premiere 21.Oktober 2004

Soll man den Sommmernachtstraum spielen?
Die Geschichte um Oberon und Titania, Helena und Demetrius ist ja wohlbekannt. Man mag sie manchmal schon gar nicht mehr sehen, die Elfen und Pucks und die Handwerksdeppen.
Soll man den Sommernachtstraum also trotzdem spielen?
Und wie?

"Bei Shakespeare ist die Plötzlichkeit der Liebe immer überwältigend. Die Faszination auf den ersten Blick, die Vergiftung vom ersten Sichberühren der Hände. ... Im Sommernachtstraum bleibt vom Liebeswahn nur die Plötzlichkeit der Begierde." (Jan Kott)

Shakespeare hatte mehr im Sinn als Zauberspaß und Elfenreigen. Der Sommernachtstraum, das ist erotisches Chaos: Der Wald weckt in den Figuren dunkle, ihnen unbekannte Seiten. Getrieben von Begierden und verborgenen Wünschen taumeln sie durch die Nacht, erliegen der Magie des Augenblicks und animalischen Leidenschaften, und sind - wenn sie nicht lieben - grausam in der Zurückweisung ihres Gegenübers.

Die tollhaus theater compagnie erkundet für ihre aktuelle Produktion die dunklen Seiten des Sommernachtstraums, Ergebnis: offen.

Es spielen: Carsten Abelbeck, Anette Achtzehnter, Peter-Paul Altmann, Angie Brinkmann, Anton Demarczyk, Susanne Plenge, Katrin Schweizer, Hans Schlicht, Barbara Wankerl
Bühne: Angie Brinkmann
Licht: Jo Hübner
Musik: Christopher Fellinger
Plakat & Postkarte: Carsten Abelbeck

Regie: Christian Auras