Angefangen hat sie mit der Abendtechnik - im Jahr 2003 stieß Cornelia Kühnel für die Produktion Das Geschenk der Gorgo zum Tollhaus.
Seitdem hat sie sich zum unverzichtbar vielseitigen und kreativen Kopf für alle Fragen von Technik und Bühne im Tollhaus entwickelt.
Für die SommerNachtTräume nach Shakespeare erstellte sie 2004 die Fotodokumentation. Im Folgejahr zeichnete sie bei David Gieselmanns Herr Kolpert verantwortlich für Presse- und Aufführungsfotos und entwarf und realisierte die für die Inszenierung zentralen Videoeinspielungen. Noch im gleichen Jahr zeigte sich mit ihrer ersten Bühne (für John van Düffels Othello.Therapie), dass Cornelia Kühnel keiner Herausforderung aus dem Weg geht: Kurzerhand baute sie eine Bowlingbahn in die Wagenhalle der Pasinger Fabrik, wirkte am Lichtdesign mit und fuhr jeden Abend den Ton.
Als nächstes stellte sie für Ben Eltons Popcorn die Villa eines Hollywood-Regisseurs auf die Kleine Bühne der Pasinger Fabrik und war gleichzeitig wieder für Lichttechnik und Fotos verantwortlich. Nach dieser realistischen Bühne zauberte sie für den Valentin-Abend Und am Ende trat plötzlich der Schluss ein einen poetisch-abstrakten Raum im Nirgendwo auf die Bühne und bewies damit ihre Vielseitigkeit. Auch bei dieser Produktion übernahm sie Lichttechnik und machte Presse- und Aufführungsfotos.
Alan Ayckbourns Glückliche Zeiten gab Cornelia Kühnel die Möglichkeit, die Kleine Bühne in ein Restaurant zu verwandeln. Die tz lobte: „Man sitzt mitten drin im Restaurant ... Geschickt hat Cornelia Kühnel in der Pasinger Fabrik einen fließenden Übergang zwischen Bühne und Zuschauerraum geschaffen, der Distanz und Nähe zugleich ermöglicht – und einen doch zum Voyeur macht.“
Für die Tollhaus Produktion von Heinrich von Kleists Penthesilea betrat Cornelia Kühnel wieder einmal bühnenbildnerisches Neuland: Durch eine Halfpipe auf sonst leerer Bühne entstand ein faszinierender dreidimensionaler Spielraum, der die zeitlose Lesart der Inszenierung sinnlich greifbar machte. Auch für dieses Stück erstellte sie Videoeinspielungen, machte Presse- und Aufführungsfotos und unterstützte beim Lichtdesign.
Für den spannenden Polit-Thriller Nordost von Torsten Buchsteiner verwandelte sie die Kleine Bühne der Pasinger Fabrik in das Theater an der Dubrowka. Sie machte die Presse- und Aufführungsfotos, und erstmals entwarf sie Postkarte und Plakat.
Bei der neuen Tollhaus Produktion Schillers sämtliche Werke … leicht gekürzt (von Michael Ehnert) schafft sie mit drehbaren Wänden und einer abgestuften Bühne mehrere Räume, die parallel bespielbar sind und den Schauspielern einen Spielplatz für schnelle Szenen- und Rollenwechsel bieten. Auch bei dieser Produktion gestaltete sie die Presse- und Aufführungsfotos sowie die Postkarten und das Plakat.
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